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Wieternik Peppino †

Prof. Peppino Wieternik (*1919, Wien; † 1979) war ein österreichischer Maler und Grafiker. Er studierte zunächst bei Paulus und Gerda Matejka-Felden, wurde 1936 Lehrling für Gebrauchsgraphik bei Paul Kirnig an der Wiener Kunstgewerbeschule und begann 1939 ein Malereistudium an der Akademie der bildenden Künste Wien, das er 1958 bei Robin Andersen und Albert Paris Gütersloh abschloss. Von 1952 bis 1957 arbeitete er als Werbegrafiker an der amerikanischen Botschaft in Wien, später als Fachlehrer an der Wiener Berufsschule für graphisches Gewerbe.

Sein Werk umfasst rund 350 Ölgemälde sowie etwa 500 Grafiken, Zeichnungen und Aquarelle. Ausgehend von Porträt, Kinderzeichnung und surrealen Bildformen entwickelte Wieternik ab den späten 1950er-Jahren eine zunehmend abstrakte, musikalisch-rhythmische Malerei. Besonders prägend wurden seine kalligrafischen und informellen Arbeiten der 1960er-Jahre, in denen Farbe, Linie, Bewegung und Zeichen zu dynamischen Bildstrukturen verschmelzen.

Wieternik war Mitglied des Wiener Art Clubs, der Surindépendants Paris und des Wiener Künstlerhauses. Er stellte unter anderem im Künstlerhaus Wien, der Secession, in Paris, München, Stuttgart, London und Kanada aus. 1973 erhielt er den Theodor-Körner-Preis, 1975 den Berufstitel Professor. Werke befinden sich unter anderem in Albertina, Belvedere, Lentos und Rupertinum.
Weitere Informationen unter www.peppino-wieternik.at

Wieternik Peppino †

O.T.

Aquarell auf Papier

50 x 70 cm

Signiert und gerahmt

Auktion: Charity-Kunstauktion zugunsten des Wiener Tierschutzvereins