Rabofsky Mona
Mona Rabofsky (*1974, Schladming/Steiermark) ist eine österreichische Medienkünstlerin, Fotografin, Filmemacherin und künstlerische Forscherin. Sie studierte Europäische Ethnologie an der Universität Wien und entwickelte daraus eine interdisziplinäre Arbeitsweise an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Dokumentation. Neben ihrer freischaffenden Tätigkeit ist sie im musealen und kulturwissenschaftlichen Bereich aktiv und beschäftigt sich mit Fragen von Erinnerung, Archivierung und kulturellem Gedächtnis.
Ihr Werk umfasst Fotografie, Film, Video, Installation, Performance und künstlerische Forschung. Im Mittelpunkt stehen historische Spuren, gesellschaftliche Transformationsprozesse sowie die Beziehung zwischen individueller und kollektiver Erinnerung. Charakteristisch ist die Verbindung dokumentarischer Methoden mit poetischen und konzeptuellen Strategien. Ihre Arbeiten untersuchen die Sichtbarkeit von Geschichte, die Bedeutung von Orten als Erinnerungsträger und die Rolle von Archiven in der Konstruktion von Wirklichkeit. In jüngeren Projekten erweitert sie ihre Praxis um materialbezogene und keramische Arbeiten.
Seit den 2000er-Jahren ist Mona Rabofsky in Ausstellungen, Forschungsprojekten und internationalen Kooperationen vertreten. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Technischen Museum Wien, im Volkskundemuseum Wien sowie im Rahmen zahlreicher kunst- und kulturwissenschaftlicher Projekte präsentiert. Darüber hinaus ist sie regelmäßig in Ausstellungskatalogen, Fachpublikationen und Kulturmedien vertreten. Sie lebt und arbeitet in Wien.
Weitere Informationen unter www.monarabofsky.com

Rabofsky Mona
„Rana Pipa“ – der Keim der Dinge
2023
Doppelbild, Nr. 10 + Nr. 13
Direktbelichtung von Seifenblasenschaum
Cyanotypie
21 x 15 cm (A5)
Auktion: Kunst hilft. Auktion für die St. Elisabeth-Stiftung