Prachensky Markus †
Markus Prachensky (*1932, Innsbruck; † 2011, Wien) war ein österreichischer Maler und zählt zu den bedeutendsten Vertretern der abstrakten Malerei in Österreich nach 1945. Nach einem Architekturstudium an der Akademie der bildenden Künste Wien wandte er sich ab den 1950er-Jahren zunehmend der Malerei zu. Gemeinsam mit Josef Mikl, Wolfgang Hollegha, Arnulf Rainer und anderen gehörte er zu jener Künstlergeneration, die die österreichische Nachkriegskunst entscheidend prägte. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er durch seine Teilnahme an der documenta in Kassel sowie an zahlreichen bedeutenden Ausstellungen im In- und Ausland.
Charakteristisch für sein Werk sind großformatige, gestisch angelegte Kompositionen, in denen die Farbe Rot zu seinem unverwechselbaren Markenzeichen wurde. Inspiriert vom amerikanischen Abstrakten Expressionismus entwickelte Prachensky eine dynamische Bildsprache aus kraftvollen Pinselzügen, Farbbahnen und rhythmischen Bewegungen. Viele Werkserien beziehen sich auf Reisen, Landschaften und kulturelle Eindrücke, die er in abstrakte Farb- und Raumstrukturen übersetzte.
Seit den 1950er-Jahren war Markus Prachensky in zahlreichen internationalen Ausstellungen vertreten. Seine Werke befinden sich unter anderem im Belvedere, im mumok, in der Albertina, im Museum moderner Kunst Kärnten sowie in bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen weltweit. Er zählt zu den zentralen Persönlichkeiten der österreichischen Nachkriegskunst und hinterließ ein umfangreiches malerisches Werk von internationaler Bedeutung.
Weitere Informationen unter www.prachensky.net

Prachensky Markus
"Portfolio Etruria" - In Memoriam Markus Prachensky
2012
Serigraphie/Lithografie auf Bütten
56 x 76 cm
Rahmen extra
Auktion: Kunst hilft. Auktion gegen Armut