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Müller-Funk Sabine

Sabine Müller-Funk (*1958, München, Deutschland) studierte von 1981 bis 1988 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München, wo sie mit Diplom abschloss, und erhielt 1991 den Internationalen Jutta-Cuny-Franz-Preis.

Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Malerei, Zeichnung, Glas, Skulptur, Schrift und raumbezogenen Installationen. Charakteristisch ist eine poetisch-konzeptuelle Bildsprache, in der Sehen, Sprache, Erinnerung und Wahrnehmung als „Membranen“ zwischen dem Eigenen und dem Anderen verstanden werden. Wiederkehrende Themen sind Spur, Bruch, Zeichen, Transparenz, Licht und die Verdichtung von Erfahrung im Raum.

Seit den 2000er-Jahren ist Sabine Müller-Funk in zahlreichen Ausstellungen, Symposien und Kunstprojekten vertreten, darunter im Künstlerhaus Wien, im NÖ Dokumentationszentrum St. Pölten, im Kunstraum Nestroyhof Wien, im Stift Göttweig, im Stift Klosterneuburg, bei NöART sowie in Projekten in Rom, Dubrovnik, Teheran, Tokio, Chartres, Labin und Thessaloniki. Zu ihren öffentlichen Arbeiten zählen unter anderem Glas- und Skulpturprojekte für Kirchen, öffentliche Gebäude und Stadträume in Wien und Niederösterreich. Sie lebt und arbeitet in Wien, Niederösterreich und Kroatien.
Weitere Informationen unter sabine.mueller-funk.com

Müller-Funk Sabine

Zeitpflock

2008

Glasskulptur, Text eingraviert und geschwärzt, zerschnitten und zusammengefügt in Glas

5 x 5 x 10 cm

Auktion: Charity-Kunstauktion zugunsten des Wiener Tierschutzvereins