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Mikl Josef †

Josef Mikl (*1929, Wien; †2008, Wien) war ein österreichischer Maler und Grafiker und zählte zu den bedeutendsten Vertretern der österreichischen Nachkriegskunst. Er studierte an der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt Wien sowie an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Josef Dobrowsky und gründete 1956 gemeinsam mit Wolfgang Hollegha, Markus Prachensky und Arnulf Rainer die Künstlergruppe „Galerie nächst St. Stephan“.

Seine Arbeiten bewegten sich zwischen abstrakter Malerei, Zeichnung und figurativer Verdichtung. Charakteristisch waren eine expressive, gestische Bildsprache mit kraftvoller Linienführung, intensiver Farbigkeit und dynamischen Kompositionen. Mikl verband Elemente des Informel mit einem eigenständigen „abstrakten Realismus“.

Seit den 1960er-Jahren war Josef Mikl international in bedeutenden Ausstellungen vertreten, darunter auf der documenta III und der documenta 6 in Kassel sowie bei der Biennale di Venezia 1968. Weitere Ausstellungen fanden unter anderem in der Albertina Wien, der Kunsthalle Krems und im Museum des 20. Jahrhunderts Wien statt. Von 1969 bis 1997 war er Professor an der Akademie der bildenden Künste Wien.
Weitere Informationen unter de.wikipedia.org/wiki/Josef_Mikl

© richardluerzer.at

Mikl Josef †

O.T.

1965

Lithografie auf Papier, Nr. 43/60

86 x 60.5 cm

Signiert

Auktion: Auktion St. Elisabeth-Stiftung 2025

© richardluerzer.at

Mikl Josef †

O.T.

1965

Lithografie auf Papier, Nr. 10/60

86 x 60.5 cm

Signiert

Auktion: Charity-Kunstauktion zugunsten des Wiener Tierschutzvereins