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Martinz Fritz †

Fritz Martinz (*1924, Bruck an der Mur, Steiermark; †2002, Wien) war ein österreichischer Maler und Grafiker sowie ein bedeutender Vertreter des kritischen Realismus der österreichischen Nachkriegskunst. Er studierte zunächst an der Kunstgewerbeschule Graz bei Rudolf Szyszkowitz und ab 1947 an der Akademie der bildenden Künste Wien in der Meisterklasse von Albert Paris Gütersloh. 1949 wurde er Mitglied der Wiener Secession, später lehrte er viele Jahre an der Wiener Kunstschule.

Seine Arbeiten bewegten sich zwischen expressiver Figuration, kritischem Realismus und gesellschaftspolitischer Malerei. Charakteristisch waren kraftvolle, oft monumentale Figurenkompositionen, expressive Akte sowie drastische Darstellungen von Tierkörpern und Schlachthausszenen. Kriegserfahrungen, Humanismus und die Auseinandersetzung mit Gewalt, Vergänglichkeit und menschlicher Existenz prägten sein Werk nachhaltig. Gemeinsam mit Alfred Hrdlicka, Georg Eisler und Rudolf Schönwald zählt Martinz zur Gruppe der Wiener Realisten.

Seit den 1950er-Jahren wurden seine Arbeiten international ausgestellt, darunter bei der Biennale del Mare in Rimini, in der Wiener Secession, in Paris, Berlin, München und Manchester. Bedeutende Ausstellungen fanden unter anderem gemeinsam mit Alfred Hrdlicka in der Wiener Zedlitzhalle statt. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Staatspreis der Akademie der bildenden Künste Wien, den Theodor-Körner-Preis sowie den Preis der Stadt Wien für Malerei und Grafik.
Weitere Informationen unter www.fritzmartinz.at

@ Klaus Fritsch

Martinz Fritz †

Frauenlandschaft, weiblicher Akt, liegend

14. II. 1973

Bleistift auf Papier

86 x 60 cm

Auktion: Kunst hilft. Auktion für den Verein Down-Syndrom.Wien

Copyright Richard Luerzer

Martinz Fritz †

Weiblicher Akt auf Drehsessel

1975

Bunte Kreide auf Papier

83 x 59 cm

Rahmung extra

Auktion: Kunst hilft. Auktion gegen Armut