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Hrdlicka Alfred †

Alfred Hrdlicka (*1928, Wien; †2009, Wien) war ein bedeutender österreichischer Bildhauer, Zeichner, Grafiker und Maler der Nachkriegszeit. Nach einer Ausbildung zum Zahntechniker studierte er Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Albert Paris Gütersloh und Josef Dobrowsky sowie Bildhauerei bei Fritz Wotruba. Internationale Bekanntheit erlangte er 1964 als Vertreter Österreichs auf der Biennale von Venedig.

Seine Arbeiten bewegten sich zwischen expressiver Figuration und politischer Kunst. Charakteristisch waren monumentale, körperbetonte Skulpturen und eine schonungslose Bildsprache, die sich mit Krieg, Gewalt, Faschismus, Leid und gesellschaftlicher Macht auseinandersetzte. Hrdlicka verstand Kunst als humanistisches und politisches Statement und stellte sich bewusst gegen die abstrakten Strömungen seiner Zeit. Zu seinen bekanntesten Werken zählt das „Mahnmal gegen Krieg und Faschismus“ am Wiener Albertinaplatz.

Seit den 1960er-Jahren war Alfred Hrdlicka in zahlreichen internationalen Ausstellungen vertreten, darunter auf der Biennale von Venedig, im Belvedere Wien, in der Neuen Nationalgalerie Berlin und in der Wiener Secession. Zudem lehrte er als Professor in Stuttgart, Hamburg, Berlin und Wien. Seine Werke befinden sich in bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen Europas.
Weitere Informationen unter wikipedia.org/wiki/Alfred_Hrdlicka

© richardluerzer.at

Hrdlicka Alfred †

Portrait-Studie zu Erich Fried I

1985

Ätzung auf Zink, Druck Walter Fischer, Werkverzeichnis 1031 Lewin

Auflage 30 Stk

18,3 x 14,5 cm, Blatt 29 x 28,5 cm

Auktion: Auktion St. Elisabeth-Stiftung 2025