Hollegha Wolfgang †
Wolfgang Hollegha (*1929 Klagenfurt/Kärnten; † 2023) war ein bedeutender österreichischer Maler der Nachkriegsavantgarde und zählte zu den wichtigsten Vertretern der abstrakten Malerei in Österreich. Er studierte ab 1947 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Robin Christian Andersen und Herbert Boeckl. Gemeinsam mit Josef Mikl, Markus Prachensky und Arnulf Rainer gehörte er zur Künstlergruppe „Galerie St. Stephan“, die die österreichische Nachkriegskunst maßgeblich prägte. 1959 erhielt Hollegha den Guggenheim International Award und erlangte dadurch internationale Anerkennung.
Seine Arbeiten bewegten sich zwischen gestischer Abstraktion und großformatiger Farbfeldmalerei. Charakteristisch waren dynamische Pinselbewegungen, transparente Farbschichtungen und eine aus Naturbeobachtung entwickelte Bildsprache. Hollegha verband spontane malerische Gesten mit rhythmisch aufgebauten Farbflächen von großer räumlicher und atmosphärischer Wirkung.
Seit den 1950er-Jahren war Wolfgang Hollegha in zahlreichen internationalen Ausstellungen vertreten, darunter auf der documenta II in Kassel und der Biennale von São Paulo. Seine Werke befinden sich unter anderem im mumok Wien, im Belvedere Wien sowie in internationalen Sammlungen. Von 1972 bis 1997 war er Professor an der Akademie der bildenden Künste Wien.
Weitere Informationen unter de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Hollegha

Hollegha Wolfgang †
O.T.
1978
Radierung auf Papier, bezeichnet „Probedruck“
Blatt 53 x 38 cm, Platte 20,5 x 16,5 cm
Signiert und datiert Hollegha 78, Widmung
Auktion: Charity-Kunstauktion zugunsten des Wiener Tierschutzvereins