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Hanl Maria

Maria Hanl (*1969, Oberösterreich) ist eine österreichische Künstlerin, die mit Malerei, Objekten, Installation und Fotografie arbeitet. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie an der Slade School of Fine Art in London. Ergänzend absolvierte sie Studien der Pädagogik, Sonderheilpädagogik und Leibeserziehung an der Universität Wien. Seit den 1990er-Jahren entwickelt sie eine interdisziplinäre künstlerische Praxis zwischen konzeptueller Reflexion und räumlicher Bildarbeit.

Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Installation, Malerei, Zeichnung und objekthaften Raumkonstellationen. Charakteristisch ist die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, psychologischen und politischen Strukturen sowie mit Fragen von Stabilität, Transformation und Wahrnehmung. Hanl untersucht Beziehungen zwischen Menschen, Objekten und Räumen und entwickelt daraus poetisch-konzeptuelle Bild- und Denkräume. Wiederkehrend sind Themen wie Unsicherheit, Machtverschiebung, Erinnerung und körperliche Erfahrung. Ihre Arbeiten verbinden analytische Präzision mit einer offenen, prozesshaften Formensprache.

Seit den 2000er-Jahren ist Maria Hanl in zahlreichen internationalen Ausstellungen und Residency-Programmen vertreten, unter anderem in Wien, Athen, Paris, Bern und Rabat. Für ihre Arbeiten erhielt sie das Staatsstipendium für Bildende Kunst (2021) sowie mehrere Artist-in-Residence-Stipendien. Werke von Maria Hanl befinden sich unter anderem in der Artothek des Bundes und in der Kunstsammlung des Landes Oberösterreich. Sie lebt und arbeitet in Wien.
Weitere Informationen unter www.mariahanl.com

© richardluerzer.at

Hanl Maria

Personal mapping

2018

Unikat: Baumwollfaden auf Baumwolle / Keilrahmen

13,5 x 21 cm

Auktion: Kunst hilft. Auktion für die OÖ Tafel